Der BDB Bayern zu Besuch bei der Bayern-SPD im Bayerischen Landtag

Veröffentlicht am 30.06.2017 in Presse

Für die SPD sind der Wohnbau und besonders das barrierefreie Wohnen wichtige Themen. Karl wünschte sich vom BDB Tipps, welche Veränderungen diesbezüglich vom Gesetzgeber nötig seien. „Wir sind immer offen für Input“, beteuerte sie.

Pressemitteilung

Kamingespräch 2017 mit der SPD – Der BDB Bayern zu Besuch bei der Bayern-SPD im Bayerischen Landtag

Im Bundestagswahljahr spricht der BDB Bayern mit allen großen Parteien in Bayern. Am 21. Juni
2017 wurde die Abordnung des BDB Bayern in den Bayerischen Landtag eingeladen, um Annette Karl
und Andreas Lotte von der Bayern-SPD zu treffen.
Für den BDB Bayern nahm eine Delegation teil u.a. bestehend aus dem Landesvorsitzenden Mario
Mirbach, dem stellvertretenden Landesvorsitzende Alexander Lyssoudis und dem Vorstand für
Finanzen Walter von Wittke. Weitere BDB-Vertreter waren Christoph Messow (München), Ulrike
Steinbach (Germering), Dr. Dietrich Kappler (Hersbruck) und Anja Burkhardt (München).
Die Hauptthemen von BDB-Seite waren die drohende Abschaffung der Honorarordnung für
Architekten und Ingenieure (HOAI) und das Thema Building Information Modeling (BIM). Beim Thema
HOAI waren die beiden SPD-Vertreter gerade aus Sicht als Kommunalpolitiker der Meinung, dass
eine Abschaffung nicht wünschenswert sei.
Das Thema Building Information Modeling (BIM) stieß bei Karl und Lotte auf viel Interesse. Mirbach
erklärte, dass der BDB Bayern für eine Nutzung der BIM-Software sei, jedoch die Entwicklung
einerseits für die Planer zu schnell gehe und andererseits alle am Bau Beteiligte damit umgehen
können müssten, damit die großen Vorteile unproblematisch genutzt werden könnten.
Sobald dies der Fall sei, verändere das die Arbeitsweise, so Christoph Messow. Kostengenauigkeit
und –reduzierung, sowie Fehlervermeidung in frühem Stadium seien möglich, so der BDB. Auch für
den BDB sei die Kostensenkung in Planung und Durchführung ein wichtiges Ziel, solange natürlich die
Honorare auskömmlich seien. „Deswegen müssen sich die Honorar- und Vergabeordnung dem
technischen Fortschritt anpassen“, so die BDB-Vertreter.
Hier ist auch der Anknüpfungspunkt für die Politik. Obwohl Zeit bei dieser Entwicklung sicher eine
Rolle spielt, gibt es jedoch einige Weichenstellungen, die die Politik aus BDB-Sicht vorlegen muss.
Genannt wurden rechtliche Grundlagen, wie das Urheberrecht der 3D-Planung, das zum
gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht geregelt ist.
Des Weiteren sind für die SPD der Wohnbau und besonders das barrierefreie Wohnen wichtige
Themen. Karl wünschte sich vom BDB Tipps, welche Veränderungen diesbezüglich vom Gesetzgeber
nötig seien. „Wir sind immer offen für Input“, beteuerte sie.
Christoph Messow brachte einige weitere Themen auf den Tisch. Die Probleme mit der Normierung im
Allgemeinen, mit der Bayerischen Bauordnung (BayBO), mit DIN-Normen und anderen meist von
Verbänden gemachten Richtlinien stellten Planer immer wieder vor fast unlösbare Aufgaben. Messow
wünschte sich statt der Länderbauordnungen ein „einheitliches Grundbuch“ mit „regionalem Anhang“.
Lotte versicherte, dass die SPD diesem Thema große Wichtigkeit einräume.
Der stellvertretende Landesvorsitzende Lyssoudis versicherte, dass der BDB gern Partner sei, der für
sein Fachwissen bei Gesetzesänderungen gefragt werde. Annette Karl war über dieses Angebot
erfreut, schließlich habe die SPD als Opposition für Verbände immer ein offenes Ohr. Außerdem
würden – beispielsweise in ihrem Ausschuss – nicht alle Gesetze konfrontativ gemacht.
Dietrich Kappler kam daraufhin auf das Landesentwicklungsprogramm zu sprechen. Manches lese
sich etwas paradox: Nachverdichtung, Belebung des Ortskerns und Ausweisung neuer Baugebiete,
wie passe das zusammen? Annette Karl pflichtete ihm bei, die Kommunen müssten mehr
Bewusstsein dafür bekommen, was sie eigentlich benötigen. „Schließlich brauchen nicht alle ein
großes Möbelhaus“, so die Abgeordnete. Die beiden Parlamentarier kritisierten außerdem, dass mit
dem Landesentwicklungsprogramm der Staatsregierung „vollkommen falsche Signale gesetzt
werden“.

 
 

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