Reine Absichtserklärungen und Schönrednerei

Landespolitik

Annette Karl zum Ministerrat hinsichtlich des ländlichen Raumes

Zu den heutigen Beschlüssen des Kabinetts zum ländlichen Raum erklärt die Sprecherin für den ländlichen Raum der SPD-Landtagsfraktion und stellvertretende Landesvorsitzende der BayernSPD, Annette Karl:

"Aus dem Kabinett nichts Neues: Es zeigt die Notlage der Staatsregierung, hervorgerufen durch Untätigkeit und Konzeptlosigkeit in ihrer Politik für die ländlichen Räume, dass das Thema jetzt jede Woche auf der Tagesordnung des Kabinetts steht

Die Bürgerinnen und Bürger erwarten aber mit Fug und Recht mehr als allwöchentliche Beschwörung angeblich vergangener Großtaten und vage Absichtserklärungen für die Zukunft." Die Aussage von Staatssekretärin Hessel, die Regionalförderung werde auf hohem Niveau festgesetzt, sei an Unverbindlichkeit nicht zu überbieten.
Karl: „Die politische Realität ist eine andere: Gerade hat Verkehrsminister Ramsauer (CSU) die Städtebauförderung halbiert, eins der wichtigsten Instrumente für die Entwicklung auch in den ländlichen Räumen. Wenn die Staatsregierung es ernst meinen würde mit ihrem Engagement für die ländlichen Regionen Bayerns, müsste es wenigstens einen Ausgleich für die vom Verkehrsminister beschlossenen Kürzungen durch bayerische Mittel geben. Taten statt Sprüche, das ist das Gebot der Stunde!"

 
 

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„In der kommenden Plenarwoche fordern wir als Abgeordnete sowohl den Rat als auch die Kommission auf, zum aktuellen Vorgehen Frankreichs Stellung zu nehmen und eine klare rechtliche und politische Überprüfung mit EU-Recht vorzunehmen. Für mich als SPD-Europaabgeordnete ist klar, dass Roma die gleichen EU-Rechte haben, wie alle Unionsbürger. Dazu zählt vor allem das Recht, sich innerhalb der EU frei zu bewegen.

Der heute einstimmig und parteiübergreifend gefasste Beschluss der Bauminister der Bundesländer ist eine weitere schallende Ohrfeige für CSU-Verkehrsminister Ramsauer. Auch der Freistaat Bayern lehnt die Pläne Ramsauers ab, die Städtebauförderung zu halbieren. Zuvor hatten sich nicht nur das Handwerk, die SPD-Bundestagfratkion und der Städtetag gegen die Kürzungspläne ausgesprochen.

Zur Reaktion von CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich auf den Beschluss des Kabinetts zum Sparpaket erklärt der Vorsitzende der BayernSPD Florian Pronold:

 

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