Massenpetition gegen Verlängerung der Laufzeit von Atomkraftwerken

Landespolitik


Unterschrift für die Massenpetition

Die Neustädter Landtagsabgeordnete und stellv. Vorsitzende der Bayern-SPD war am Mittwoch eine der ersten Unterzeichnerinnen des Aufrufs der Bayern-SPD zu einer Massenpetition der Menschen in Bayern an den Bayerischen Landtag gegen den von Union und FDP geplanten Ausstieg aus dem Atomausstieg.

Die BayernSPD wendet sich in ihrem Aufruf zu der landesweiten Massenpetition der BayernSPD gegen eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken. In Bayern würde dies besonders das Kernkraftwerk Isar I in Ohu bei Landshut betreffen, dessen Abschaltung nach dem Atomkonsens für März 2012 vereinbart ist, und das KKW Grafenrheinfeld bei Schweinfurt, das im November 2014 vom Netz gehen soll. Für die anderen bayerischen Atommeiler (Gundremmingen I und II sowie Isar II) gehen die Laufzeiten 2019 und 2020 zu Ende.
Karl:“ Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich in unserem Land sicher fühlen. Längere Laufzeiten für Atomreaktoren sind Experimente mit ungewissem Ausgang. Außerdem ist die Frage der Endlagerung des Atommülls bis heute vollkommen ungeklärt. Es ist in hohem Maße scheinheilig von der Staatsregierung, auf der einen Seite den Ausstieg aus dem Atomausstieg zu propagieren und andererseits Krokodilstränen über geplante Endlager für Atommüll auf der tschechischen Seite in bayerischer Grenznähe zu vergießen. Wir brauchen klare und verlässliche Grundlagen für Investitionen in Erneuerbare Energien und weitere Energieeffizienz, kein Setzen auf Dinosauriertechnologien, die zudem eine nicht verantwortbare Hypothek für die ganzen nächsten Generationen darstellen. Deshalb ganz klar: kein Ausstieg aus dem Atomausstieg, ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger, sich an der Petition zu beteiligen!“

Wenn Sie die Petition unterschreiben möchten finden Sie hier ein Formular

 
 

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